Energiemanagement in der Lebensmittelwirtschaft
Art des Projektes
Kooperationsprojekt zur Energie- und Ressourceneffizienz
Schwerpunkt des Vorhabens
Die Lebensmittelproduktion gehört aufgrund von Kühlung, Wärmebereitstellung, Druckluft, Reinigung und Produktionsprozessen zu den energieintensiveren Bereichen des verarbeitenden Gewerbes. Steigende Energiekosten und zunehmende Anforderungen an Klima- und Ressourcenschutz führten bereits früh zu einem wachsenden Bedarf nach systematischen Ansätzen zur Energieeffizienz.
foodRegio griff diese Herausforderung gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern und Lebensmittelunternehmen auf. In teilnehmenden Betrieben wurden Energieverbräuche und Produktionsprozesse analysiert und Einsparpotenziale bei Energie, Kosten und CO₂ identifiziert.
Das Vorhaben verband damit wissenschaftliche Analyse mit der praktischen Anwendung in realen Produktionsbetrieben und war eines der frühen Innovationsprojekte von foodRegio. Die Thematik blieb anschließend dauerhaft Bestandteil des Arbeitsfeldes Prozess und Innovation.
Ziel des Vorhabens
Ziel war die systematische Ermittlung wirtschaftlich sinnvoller Energieeffizienzpotenziale in Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft.
Durch Betriebsanalysen sollten besonders energieintensive Prozesse identifiziert und konkrete technische sowie organisatorische Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden. Neben der Verringerung des Energieverbrauchs standen die Senkung betrieblicher Kosten und die Reduzierung klimarelevanter Emissionen im Mittelpunkt.
Gleichzeitig sollte Wissen zwischen Unternehmen und Wissenschaft übertragen und eine Grundlage für weitere gemeinsame Aktivitäten im Bereich Energie- und Ressourceneffizienz geschaffen werden.
Projektbeteiligte / Kooperationspartner
foodRegio, Fachhochschule Lübeck sowie beteiligte Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft
Projektträger
foodRegio / Wirtschaftsförderung LÜBECK GmbH; unterstützt durch öffentliche Fördermittel des Landes Schleswig-Holstein und der Europäischen Union
Projektlaufzeit
ca. 2007–2009
Ansprechpartnerin
Bei Fragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an das foodRegio-Team.
